Dei­ne Ar­beits­kraft­si­che­rung

Schütze dein wichtigstes Einkommen – mit einem klaren Konzept statt Bauchgefühl.

Schaf­fe ich es ge­sund bis zum Ru­he­stand?

Wahr­schein­lich­keit ei­ner Be­rufs­un­fä­hig­keit bis zur Ren­te mit 65

(jetziges Alter, Frauen vs. Männer)

Frauen Männer
20‑Jährige
38%
43%
30‑Jährige
37%
41%
40‑Jährige
35%
39%
50‑Jährige
29%
34%

Quelle: Statista (Veröffentlichung 19.07.2009), „Wahrscheinlichkeit der Berufsunfähigkeit bis zur Rente mit 65 nach Altersgruppen“. Hinweis: Ältere, aber häufig zitierte Referenz; aktuelle öffentliche Altersgruppen‑Daten sind begrenzt verfügbar.

Statistisch wird jede 4. Person erwerbsunfähig.

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Was kann mir statistisch passieren?

Berufsunfähig Icon
41,8%
14,5%
10,4%
9,4%
3,1%
20,8%

Quelle: Deutsche Rentenversicherung – „Erwerbsminderungsrenten im Zeitablauf 2024

10 echte Ge­schich­ten die mehr sa­gen als je­de Sta­tis­tik

Mir passiert schon nix!

Ein Un­fall, ei­ne Di­ag­nose oder ein ein­zi­ger Mo­ment kön­nen al­les ver­än­dern. Die­se Bei­spiele zei­gen, wie schnell das Le­ben kip­pen kann – und wie wich­tig es ist, die ei­gene Ar­beits­kraft recht­zeitig ab­zu­sichern.

Par­kin­son

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Juan

59 Jah­re, selbst­stän­di­ger Schrei­ner­meis­ter

Trotz der ty­pi­schen Sym­p­to­me der Krank­heit konn­te er zu­nächst wei­ter ar­bei­ten. Das wei­te­re Fort­schrei­ten führ­te zu­nächst zu schwe­ren Ein­schrän­kun­gen und schließ­lich da­zu, dass er nicht nur sei­ne Tä­tig­keit auf­ge­ben muss­te, son­dern auch im All­tag stark ein­ge­schränkt ist. Nach der Dia­gno­se sei­ner Krank­heit und de­ren Fol­gen konn­te ihm das AKS-Kon­zept, in sei­nem Fall die [EUV], we­nigs­tens die fi­nan­zi­el­len Sor­gen min­dern.

Hat An­spruch auf Leis­tung aus dem AKS-Kon­zept:

  • ✅ Be­rufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung (BUV)

  • ✅ Grund­fä­hig­keits­ver­si­che­rung (GFV)

  • ✅ Er­werbs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung (EUV)

  • ✅ Un­fall­ver­si­che­rung (UV)

  • ✅ Kran­ken­ta­ge­geld (KTG)

Schlech­te Dia­gno­se

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Ka­tie

33 Jah­re, Mar­ke­ting-Ma­na­ge­rin

Ih­re Frau­en­ärz­tin dia­gno­s­ti­zier­te bei ei­ner Rou­ti­ne­un­ter­su­chung Brust­krebs. Nach ih­rer am­bu­lan­ten Che­mo­the­ra­pie wur­de ihr wäh­rend ei­nes Kran­ken­haus­auf­ent­hal­tes prä­ven­tiv die Brust ent­fernt und im An­schluss wie­der auf­ge­baut. Da­nach galt sie als ge­heilt.

Hat An­spruch auf Leis­tung aus dem AKS-Kon­zept:

  • ❌ Be­rufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung (BUV)

  • ❌ Grund­fä­hig­keits­ver­si­che­rung (GFV)

  • ❌ Er­werbs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung (EUV)

  • ❌ Un­fall­ver­si­che­rung (UV)

  • ✅ Kran­ken­ta­ge­geld (KTG)

Ein lan­ger Weg

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An­dre­a

47 Jah­re, Event-Pro­jekt­lei­te­rin

An­dre­a ist 47 Jah­re alt und hat sich beim Fuß­ball­spie­len im Park das Bein kom­pli­ziert ge­bro­chen. In der Kran­ken­haus­zeit hat ein In­fekt das ope­rier­te Bein be­fal­len, und die Ärz­te wa­ren dich­ter dar­an, das Bein ab­zu­neh­men, als dass er je­mals wie­der rich­tig lau­fen könn­te. Fast zwei Jah­re dau­er­ten sei­ne The­ra­pie und Re­ha­maß­nah­men, bis er schluss­end­lich wie­der kom­plett ge­ne­sen war. An­dre­a hat in die­sem Zeit­raum Leis­tun­gen aus sei­ner BUV, UV und KTG er­hal­ten.

Hat An­spruch auf Leis­tung aus dem AKS-Kon­zept:

  • ✅ Be­rufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung (BUV)

  • ✅ Grund­fä­hig­keits­ver­si­che­rung (GFV)

  • ❌ Er­werbs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung (EUV)

  • ✅ Un­fall­ver­si­che­rung (UV)

  • ✅ Kran­ken­ta­ge­geld (KTG)

Der Weg zu­rück ins Le­ben

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Dör­the

39 Jah­re, Per­so­nal­sach­be­ar­bei­te­rin

Vor zwei Jah­ren hat­te sie aus bis­her un­ge­klär­ten Grün­den ei­nen Schlag­an­fall und be­fin­det sich bis heu­te in Re­ha­bi­li­ta­tion. Durch neu­ro­lo­gi­sche, ins­be­son­de­re sprach­li­che Ein­schrän­kun­gen er­hält sie Leis­tun­gen aus Kran­ken­ta­ge­geld- und Grund­fä­hig­keits­ver­si­che­rung. So lan­ge wie die Ein­schrän­kun­gen be­ste­hen, ist Dör­the fi­nan­zi­ell ab­ge­si­chert.

Hat An­spruch auf Leis­tung aus dem AKS-Kon­zept:

  • ✅ Be­rufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung (BUV)

  • ✅ Grund­fä­hig­keits­ver­si­che­rung (GFV)

  • ✅ Er­werbs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung (EUV)

  • ❌ Un­fall­ver­si­che­rung (UV)

  • ✅ Kran­ken­ta­ge­geld (KTG)

Ein Un­fall ver­än­der­te al­les

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A­lain

34 Jah­re, In­ge­nieur

Durch ei­nen Au­to­un­fall ist er an den Roll­stuhl ge­bun­den. Nach der Re­ha rich­tet ihm sein Ar­beit­ge­ber zu Hau­se ei­nen Ar­beits­platz ein, so dass er bei vol­lem Ge­halt im Ho­me­of­fice ar­bei­ten kann. Durch die Un­fall­ver­si­che­rung konn­te er sein Zu­hau­se bar­ri­e­re­frei ein­rich­ten, und die Grund­fä­hig­keits­ver­si­che­rung zahlt ihm ei­ne le­bens­lan­ge mo­nat­li­che Ren­te.

Hat An­spruch auf Leis­tung aus dem AKS-Kon­zept:

  • ❌ Be­rufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung (BUV)

  • ✅ Grund­fä­hig­keits­ver­si­che­rung (GFV)

  • ❌ Er­werbs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung (EUV)

  • ✅ Un­fall­ver­si­che­rung (UV)

  • ❌ Kran­ken­ta­ge­geld (KTG)

Glück im Un­glück

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Ben

29 Jah­re, Grund­schul­leh­rer

Beim Snow­boar­den in den Schwei­zer Al­pen stürz­te er und fiel un­ge­bremst auf den fla­chen Rü­cken. Weil er sich nicht mehr be­we­gen konn­te, muss­te er mit ei­nem Ret­tungs­hub­schrau­ber in ein Kran­ken­haus ge­flo­gen wer­den. Glück­licher­wei­se kam es nur zu ei­nem Rip­pen­bruch und ei­ner sehr star­ken Stau­chung der Wir­bel­säu­le. Ben konn­te das Kran­ken­haus nach zwei Ta­gen ver­las­sen und war nach 5 Wo­chen voll­stän­dig ge­nesen. Die Un­fall­ver­si­che­rung zahl­te den Ret­tungs­ein­satz, Schmer­zens­geld und 50 € pro Tag Kran­ken­ta­ge­geld.

Hat An­spruch auf Leis­tung aus dem AKS-Kon­zept:

  • ❌ Be­rufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung (BUV)

  • ❌ Grund­fä­hig­keits­ver­si­che­rung (GFV)

  • ❌ Er­werbs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung (EUV)

  • ✅ Un­fall­ver­si­che­rung (UV)

  • ❌ Kran­ken­ta­ge­geld (KTG)

Un­ver­hofft kommt oft

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Maxim

4 Jah­re, Kind

Die Mut­ter fährt ih­rem Sohn ver­sehent­lich mit ei­nem vol­len Ein­kaufs­wa­gen in die Hack­en. Maxi­m bricht sich da­bei den Fuß­knö­chel und muss im Kran­ken­haus ope­riert wer­den, wo er wei­tere zwei Ta­ge ver­bleibt. Die Frak­tur wird ein­ge­gipst und heilt folg­en­los ab. Die Fa­mi­lie er­hielt aus der Un­fall­ver­si­che­rung ein Schmer­zens­geld in Hö­he von 1.200 €.

Hat An­spruch auf Leis­tung aus dem AKS-Kon­zept:

  • ❌ Be­rufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung (BUV)

  • ❌ Grund­fä­hig­keits­ver­si­che­rung (GFV)

  • ❌ Er­werbs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung (EUV)

  • ✅ Un­fall­ver­si­che­rung (UV)

  • ✅ Kran­ken­ta­ge­geld (KTG)

Nicht vor­her­seh­bar  

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Me­ral

27 Jah­re, Fri­seu­rin

Nach der Fest­stel­lung, dass sie auf sämt­liche Che­mi­ka­lien al­ler­gisch re­agierte und es für sie keine The­ra­pie­maß­nah­men gab, konnte ihren Be­ruf nicht mehr aus­üben. Sie machte eine Um­schu­lung zur Buch­hal­te­rin und arbeitet nun in einer Steu­er­kanz­lei. Durch das [KTG] und die [BUV] zahlte die Ver­si­che­rung das Ge­halt bis zum neuen Be­rufs­start weiter. Zu­sätzlich er­hielt sie eine [Wie­der­ein­glie­de­rungs­hilfe] in Hö­he von 10.000 €.

Hat An­spruch auf Leis­tung aus dem AKS-Kon­zept:

  • ✅ Be­rufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung (BUV)

  • ❌ Grund­fä­hig­keits­ver­si­che­rung (GFV)

  • ❌ Er­werbs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung (EUV)

  • ❌ Un­fall­ver­si­che­rung (UV)

  • ✅ Kran­ken­ta­ge­geld (KTG)

Aus­ge­brannt

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Sa­brina

37 Jah­re, Er­zie­he­rin 

Nach einer Bur­nout-Er­kran­kung konnte sie ihren Be­ruf nicht mehr aus­üben. Erst nach 10 Mo­naten und in­ten­siver Psy­cho­the­ra­pie fühlte sie sich wie­der im Stan­de ihrer Ar­beit nach­zu­gehen. Durch das AKS-Kon­zept hatte sie in die­ser Zeit keine fi­nan­zi­ellen Sor­gen.

Hat An­spruch auf Leis­tung aus dem AKS-Kon­zept:

  • ✅ Be­rufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung (BUV)

  • ❌ Grund­fä­hig­keits­ver­si­che­rung (GFV)

  • ❌ Er­werbs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung (EUV)

  • ❌ Un­fall­ver­si­che­rung (UV)

  • ✅ Kran­ken­ta­ge­geld (KTG)

Nichts ist, wie es war 

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Tho­mas 

31 Jahre, Sach­be­ar­bei­ter 

Er er­krank­te schwer an Lymph­drü­sen­kreb­s und musste meh­rere Che­mo­the­ra­pien über sich er­gehen las­sen. Die ge­sam­te Be­hand­lungs­dauer zog sich nach sämt­lichen Kom­pli­ka­tionen und Rück­fäl­len über fast 33 Mo­nate. Da­von be­fand er sich 28 Mo­nate in sta­ti­onären Ein­rich­tungen und ist heu­te schwer­be­schä­digt. Durch die Che­mo­the­ra­pien wurde er un­frucht­bar. Zu­dem ist er stark in sei­nem Be­we­gungs­ap­par­at ein­ge­schränkt, da meh­rere Ge­lenke dau­erhaft ge­schä­digt sind. Durch das Kran­ken­ta­ge­geld und die Be­rufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung kann er sei­nen Le­bens­un­ter­halt be­schrei­ten.

Hat An­spruch auf Leis­tung aus dem AKS-Kon­zept:

  • ✅ Be­rufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung (BUV)

  • ✅ Grund­fä­hig­keits­ver­si­che­rung (GFV)

  • ✅ Er­werbs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung (EUV)

  • ❌ Un­fall­ver­si­che­rung (UV)

  • ✅ Kran­ken­ta­ge­geld (KTG)

Rechner für deine Ar­beits­kraft­si­che­rung

Ver­sor­gungs­lü­cken be­rech­nen

Ge­schätz­tes mo­nat­li­ches Brut­to­ein­kom­men:

Fertig
Detailsangaben >
Empfohlene Invaliditätssumme bei 100 %:
Empfohlene Grundsumme:
Unfall Invaliditätsleistungen
Summe bei 100 % Invalidität: 
Schmerzensgeld: 5.000 €
Sofortleistungen: 20.000 €
Kosmetische OP: 100.000 €
Brutto/Netto
Lohnfortzahlung LFZ
Krankentagegeld KTG
Volle EMR Volle EMR
Halbe EMR + Zuverdienst Halbe EMR + ZV

Ge­schätz­tes Brut­to: Net­to ÷ 0,65 (Faust­for­mel).
Er­werbs­min­de­rungs­ren­te (EMR): Ba­sis-Brut­to bis zur RV-Bei­trags­be­mes­sungs­gren­ze (2026).
Kran­ken­geld (KG): 70 % vom Brut­to, max. 90 % vom Net­to, (§ 47 SGB 5) ge­de­ckelt durch Höchst­be­trag (§ 2 SVBezGrV 2026).

Was pas­siert, wenn dei­ne Ar­beits­kraft plötz­lich weg­fällt?

Dei­ne Her­aus­for­de­run­gen

Vie­le un­ter­schät­zen, wie schnell der ge­wohn­te All­tag kip­pen kann. Oh­ne so­li­des Si­cher­heits­netz rei­chen staat­li­che Leis­tun­gen meist nicht aus – und die Fol­gen be­tref­fen nicht nur dein Ein­kom­men, son­dern auch dein Um­feld, dei­ne Plä­ne und dei­nen Le­bens­stan­dard.

Ein kla­rer Schutz für dein Ein­kom­men, wenn Ar­bei­ten nicht mehr mög­lich ist.

Was ist die Ar­beits­kraft­si­che­rung?

Die Ar­beits­kraft­si­che­rung ist ein Kon­zept, das dein fi­nan­zi­el­les Le­ben schützt, wenn du durch Krank­heit, Un­fall oder Ein­schrän­kun­gen nicht mehr ar­bei­ten kannst.

Es ver­bin­det die pas­sen­den Bau­stei­ne – Ein­kom­mens­ab­si­che­rung, Un­fall­ab­si­che­rung und Kran­ken­ta­ge­geld – da­mit dei­ne Ab­si­che­rung zu dei­nem Le­ben passt.

So be­kommst du Ori­en­tie­rung und ei­ne Lö­sung, die nicht nur heu­te, son­dern auch lang­fris­tig trägt.

Kos­tet dich in der Re­gel nur 2–4 % dei­nes Net­to­ein­kom­mens.

Drei Be­rei­che, fünf mög­li­che Pro­duk­te

Die 3 Bausteine im Überblick

Die Ab­si­che­rung dei­ner Ar­beits­kraft setzt sich aus drei Bau­stei­nen zu­sam­men. Je nach Le­bens­si­tu­a­ti­on kom­men un­ter­schied­li­che Pro­duk­te in­fra­ge – ge­mein­sam bil­den sie ein stim­mi­ges Kon­zept, das dich im Ernst­fall fi­nan­zi­ell hand­lungs­fä­hig hält.

Ein­kom­mens­ab­si­che­rung

Schützt dein Ein­kom­men, wenn du dei­nen Be­ruf oder dei­ne Er­werbs­tä­tig­keit aus ge­sund­heit­li­chen Grün­den nicht mehr aus­üben kannst – je nach Zu­gang über Be­rufs­un­fä­hig­keits-, Grund­fä­hig­keits­ver­si­che­rung oder Er­werbs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung.

Un­fall­ab­si­che­rung

Si­chert dich bei Un­fall­fol­gen ab und hilft, fi­nan­zi­el­le Be­las­tun­gen wie Um­bau­ten, Re­ha oder Ein­kom­mens­lü­cken auf­zu­fan­gen.

Kran­ken­ta­ge­geld

Über­brückt Ein­kom­mens­aus­fäl­le bei län­ge­rer Ar­beits­un­fä­hig­keit und schließt die Lü­cke zwi­schen Ge­halt und Kran­ken­geld.

Ab­lauf – So läuft das AKS-Kon­zept ab

1. In­te­res­se ent­steht 

Du er­kennst das The­ma oder wirst von dei­nem Be­ra­ter dar­auf auf­merk­sam ge­macht.

2. Da­ten­auf­nah­me 

Dein Be­ruf, dein Ein­kom­men, dei­ne be­ste­hen­de Ab­si­che­rung und dei­ne Le­bens­si­tu­a­ti­on wer­den auf­ge­nom­men.

3. Ver­sor­gungs­lü­cke be­rech­nen 

Es wird ge­prüft, wel­che Lü­cke im Ernst­fall ent­ste­hen wür­de.

4. Ers­te Be­ra­tung zum Kon­zept

Die pas­sen­den Bau­stei­ne und Pro­duk­te wer­den er­klärt und ein­ge­ord­net.

5. Ge­sund­heits­fra­gen & an­o­ny­me RVA

Dei­ne Ge­sund­heits­an­ga­ben wer­den auf­ge­nom­men und an­o­nyme Ri­si­ko­vor­an­fra­ge (RVA) an die Ver­si­che­rungen über­mit­telt.

6. Zwei­te Be­ra­tung: Er­geb­nis­se be­spre­chen

Die Rück­mel­dun­gen der Ver­si­che­rer wer­den aus­ge­wer­tet und Op­ti­o­nen ver­gli­chen.

7. Dei­ne Ent­schei­dung 

Du wählst die pas­sen­de Lö­sung.

8. Be­an­tra­gung 

Der An­trag wird ge­stellt.

9. Po­li­ce prü­fen 

Der Ver­si­che­rungs­schein wird kon­trol­liert, da­mit al­les kor­rekt und voll­stän­dig ist.

Klei­ne Hin­wei­se, gro­ße Wir­kung #Frage Uns

Tipps

Man braucht kei­ne lan­gen Tex­te, um klü­ger zu ent­schei­den. Wäh­le ei­ne Ver­si­che­rung aus und lies die wich­tigs­ten Tipps – da­mit du ty­pi­sche Feh­ler ver­meid­est und mit mehr Klar­heit ent­schei­dest.

Grund­fä­hig­keit

7 Tipps

Unterschätzt man

Entscheidend wichtig

Erfahre mehr

Be­ru­fs­un­fä­hig­keit

7 Tipps

Entscheidend wichtig

Wissenswert

Deine Sicherheit

Jetzt verstehen

Erfahre mehr

Un­fall­

9 Tipps

Was viele übersehen

Kurz & klar

Erfahre mehr

Gut zu wissen #Frage Uns

Tipps zur Be­ru­fs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung

Die Dif­fe­renz zwi­schen dei­nem ak­tu­el­len Net­to­ein­kom­men und der ge­setz­li­chen Er­werbs­min­de­rungs­ren­te, die du im Fal­le ei­ner Be­rufs­un­fä­hig­keit er­hältst, ist dei­ne per­sön­li­che Ver­sor­gungs­lü­cke. Rech­ne da­mit, dass du ne­ben dei­nem Be­darf zum Le­ben auch noch dei­ne Kran­ken­kas­se von der BU-Ren­te be­zah­len musst; nur in we­ni­gen Kon­stel­la­tio­nen trifft das nicht zu. Wäh­le da­her kei­ne zu nied­ri­ge BU-Ren­te. Auf der an­de­ren Sei­te prü­fen die Ver­si­che­run­gen bei der An­trags­auf­nah­me, dass Kun­den sich nicht zu hoch ver­si­chern, da sie die Be­fürch­tung ha­ben, dass die­se Ver­si­che­rungs­leis­tung miss­braucht wird.

🧮 Versorgungslücke berechnen
  • Ach­te auf ei­ne ge­ne­rel­le Ver­zichts­klau­sel für die ab­strak­te Ver­wei­sung, bei Be­darf auch für ei­ne kon­kre­te Ver­wei­sung.

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    Bei der ab­strak­ten Klau­sel ist die Ver­si­che­rung be­rech­tigt, den Ver­si­cher­ten auf ei­nen be­lie­bi­gen Job, den er al­ter­na­tiv aus­üben kann, zu ver­wei­sen, an­stel­le die ver­ein­bar­te BU-Ren­te zu zah­len. Die­se schlech­te­ren Be­din­gun­gen gibt es oft nur noch in äl­te­ren Ver­trä­gen. Ob dein vor­han­de­ner Ver­trag so ei­ne Klau­sel ent­hält, kannst du von un­se­ren Pro­fis über­prü­fen las­sen. Bei der kon­kre­ten Klau­sel darf nur auf Be­ru­fe ver­wie­sen wer­den, die der­je­ni­ge er­lernt oder für den er sonst ei­ne Qua­li­fi­ka­ti­on er­wor­ben hat und die das glei­che so­zia­le An­se­hen be­sit­zen.

  • Ach­te auf die Ka­renz­zeit, die rück­wir­ken­de An­er­ken­nung der BU und die Leis­tungs­pflicht der Ge­sell­schaft, auch bei vor­aus­sicht­li­cher Be­rufs­un­fä­hig­keit.

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    Dei­ne BUV soll­te so­fort ab Ver­si­che­rungs­be­ginn und ab dem Ein­tre­ten der Be­rufs­un­fä­hig­keit ei­ne Leis­tung er­brin­gen. In­sbe­son­de­re weil die Prü­fung oft meh­re­re Mo­na­te in An­spruch nimmt, soll­te die Ren­te rück­wir­kend ab dem Fol­ge­mo­nat dei­ner Be­rufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung ge­zahlt wer­den. Dei­ne BUV soll­te auch ei­ne Ren­te zah­len, wenn die Be­hand­lun­gen dei­ner Krank­heit noch nicht ab­ge­schlos­sen sind, du aber vor­aus­sicht­lich be­rufs­un­fä­hig wirst.

  • Bei ei­ner be­fris­te­ten An­er­ken­nung dei­ner BU ver­zich­tet der Ver­si­che­rer auf die Rück­zah­lung be­reits ge­währ­ter Ren­ten.

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    Du hast grund­sätz­lich das Recht auf ei­ne un­be­fris­te­te An­er­ken­nung. Man­che Ver­si­che­run­gen ent­hal­ten je­doch in ih­ren Be­din­gun­gen ei­ne be­fris­te­te An­er­ken­nung. Kla­re Re­ge­lun­gen für al­le Be­tei­lig­ten sind das A und O, da es so we­nig Spiel­raum für In­ter­pre­ta­tio­nen, er­heb­lich bes­se­re Chan­cen im Leis­tungs­fall und we­ni­ger Streit­po­ten­zi­al gibt.

  • Die Op­ti­on des Ar­beits­un­fä­hig­keits-Schu­tzes (AU-Schu­tz) aus­wäh­len.

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    Das ist ein zu­sätz­li­cher Baus­tein, der dir un­ab­hän­gig von der Be­rufs­un­fä­hig­keit schon ei­ne Leis­tung ge­währt, wenn du ei­nen ver­ein­barten Zeit­raum, z.B. sechs Mo­na­te, un­un­ter­bro­chen we­gen der­sel­ben Krank­heit krank­ge­schrie­ben bist und ei­ne lü­cken­lo­se Ar­beits­un­fä­hig­keits­be­schei­ni­gung vor­wei­sen kannst.

    Bei­spie­le aus dem All­tag für ei­ne Ar­beits­un­fä­hig­keit sind Krebs­er­kran­kun­gen, Psy­chi­sche Er­kran­kun­gen wie z. B. Bur­nout, Sport­un­fäl­le mit an­schlie­ßen­der Re­ha, Knie- und Wir­bel­säu­len­er­kran­kun­gen, Herz­in­farkt oder Schlag­an­fall, die nicht im­mer zu ei­ner Be­rufs­un­fä­hig­keit (BU) füh­ren. Ei­ne Leis­tungs­prü­fung zur Be­rufs­un­fä­hig­keit kann pa­ral­lel lau­fen und geht ggf. lü­cken­los vom AU-Schu­tz in die BU-Ren­te über.

  • Be­nö­tige ich den Ver­zicht auf das Recht zur Bei­trags­er­hö­hung gemäß § 163 VVG oder ist das nur „Schmin­ke“ der Ver­si­che­rung­en? (Ge­gen­part Treu­hän­der­klau­sel)  

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    Ver­si­che­rer wol­len sich vor un­er­war­tet ho­hen Ri­si­ken schüt­zen. Soll­te es al­so un­er­war­te­te Er­eig­nis­se, zum Bei­spiel hö­he­re Ge­walt, ge­ben, die den Ver­si­che­rer zur Er­hö­hung des von dir ge­zahl­ten Bei­trags zwin­gen, trifft sie der ent­spre­chen­de Nach­weis durch ei­nen un­ab­hän­gi­gen Treu­hän­der. Die­ses Nach­weis­recht si­cherst du dir mit der so­ge­nann­ten „Treu­hän­der­klau­sel“. Ver­si­che­rung­en, die dar­auf ver­zich­ten, müs­sen ex­pli­zit er­wäh­nen, dass sie von die­ser all­ge­mei­nen Re­ge­lung, die durch das für al­le Ver­si­che­rung­en vor­schrei­bende [VVG] gilt, zum Vor­teil für dich als Ver­si­che­rungs­neh­mer ver­zich­ten.

  • An­spruch auf Wie­der­ein­glie­de­rungs­hil­fe 

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    Wenn du durch Wei­ter­bil­dun­gen oder Um­schu­lun­gen, die du wäh­rend dei­ner Be­rufs­un­fä­hig­keit ab­sol­viert hast, wie­der am Be­rufs­le­ben teil­neh­men kannst, ho­no­riert das der Ver­si­che­rer mit ei­ner ein­ma­li­gen Zah­lung (von z. B. 10.000 €). Da­mit en­det die Zah­lung der BU-Ren­te.

  • Leis­tung auch bei al­ters­be­ding­tem Kräf­te­ver­fall.

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    Ei­ne Leis­tung er­hältst du, wenn dein al­ters­be­ding­ter Kräf­te­ver­fall über­durch­schnitt­lich grö­ßer ist als bei Gleich­alt­ri­gen.

  • Ein Ver­zicht auf un­zu­mut­ba­re ärzt­li­che An­wei­sun­gen (Arzt­an­ord­nungs­klau­sel)  

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    In der Klau­sel be­schrei­ben die Ver­si­che­run­gen, was du al­les tun musst, um gar nicht erst be­rufs­un­fä­hig zu wer­den, und wenn du es doch bist, schnell wie­der be­rufs­fä­hig zu wer­den.

    Zu­mut­ba­re Be­hand­lun­gen, um ei­ne Be­rufs­un­fä­hig­keit ab­zu­wen­den, sind z. B. ei­ne Bril­le oder Kon­takt­lin­sen so­wie ein Hör­ge­rät. Ähn­lich ist das mit Me­di­ka­men­ten, die ge­fahr­los und oh­ne be­son­de­re Ne­ben­wir­kun­gen sind (z. B. Schild­drü­sen­me­di­ka­men­te, Blut­druck­sen­ker oder auch In­su­lin bei Dia­be­ti­kern).

    Nicht da­zu ge­hört die Ver­pflich­tung zu Ope­ra­tio­nen. du kannst al­so in fast al­len Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen z. B. nicht mehr da­zu ver­pflich­tet wer­den, dich mit ei­nem Band­schei­ben­vor­fall ope­rie­ren las­sen zu müs­sen. Dies gilt auch dann, wenn die Ope­ra­ti­on bes­te Hei­lungs­chan­cen ver­spricht.

    Kla­re Re­ge­lun­gen für al­le Be­tei­lig­ten sind das A und O, da es so we­nig Spiel­raum für In­ter­pre­ta­tio­nen, er­heb­lich bes­se­re Chan­cen im Leis­tungs­fall und we­ni­ger Streit­po­ten­zi­al gibt.

  • Wie­der­auf­le­ben nach Bei­trags­frei­stel­lung oh­ne er­neu­te Ge­sund­heits­prü­fung 

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    Wenn du in ei­nen fi­nan­zi­el­len Eng­pass ge­rätst, ist die­ser Punkt für dich sehr wich­tig. Oh­ne die­se Ver­trags­be­din­gung kannst du den kom­plet­ten Ver­si­che­rungs­schutz ver­lie­ren, da du nach der Bei­trags­frei­stel­lung ei­ne er­neu­te Ge­sund­heits­prü­fung be­ste­hen musst.

Grund­sätz­lich er­höht ei­ne Nach­ver­si­che­rungs­ga­ran­tie dei­ne BU-Ren­te bei be­son­de­ren Le­bens­er­eig­nis­sen (z. B. ho­he Ge­halts­stei­ge­run­gen, Ab­schluss dei­nes Stu­di­ums, Hei­rat, Schei­dung, Ge­burt oder Haus­bau) oh­ne wei­te­re Ge­sund­heits­prü­fung. Zu­sätz­lich soll­te ei­ne er­eig­nis­un­ab­hän­gi­ge Nach­ver­si­che­rungs­ga­ran­tie nach ver­trag­lich zu­ge­si­cher­ten Zeit­punk­ten ver­ein­bart sein.

Die Dy­na­mik er­mög­licht dir den Aus­gleich der In­fla­ti­on, was bei ei­nem Ver­trag mit lan­ger Lauf­zeit durch­aus sinn­voll ist. Durch die jähr­li­che Bei­trags­an­pas­sung steigt na­tür­lich auch dei­ne ver­si­cher­te BU-Ren­te oh­ne er­neu­te Ge­sund­heits­prü­fung. Die Bei­trags­dy­na­mik kannst du nur am An­fang ab­schlie­ßen und je­der­zeit wie­der ent­fer­nen.

Wenn du ei­ne Be­rufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung be­an­tragst, musst du um­fang­rei­che Ge­sund­heits­fra­gen be­ant­wor­ten. du darfst un­ter kei­nen Um­stän­den fal­sche oder un­voll­stän­di­ge An­ga­ben zu Vor­er­kran­kun­gen oder dei­nem ak­tu­el­len Ge­sund­heits­zu­stand ma­chen. Da­mit du bei der Be­ant­wor­tung der Ge­sund­heits­fra­gen nichts ver­gisst und auf der si­che­ren Sei­te bist, for­de­re recht­zei­tig dei­ne Ge­sund­heits­ak­te bei dei­ner Kran­ken­kas­se an. Dort fin­dest du In­for­ma­tio­nen über dei­ne ärzt­li­chen Un­ter­su­chun­gen, Dia­gno­sen so­wie Be­fun­de und The­ra­pi­en.

Ei­ne Be­rufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung ab­zu­schlie­ßen, ist nicht im­mer ganz ein­fach. Die Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men ver­su­chen ein­zu­schät­zen, wie wahr­schein­lich es ist, dass je­mand tat­säch­lich be­rufs­un­fä­hig wird. Ri­si­ko­fak­to­ren wie ein ri­si­kan­tes Hob­by, schwe­re kör­per­li­che Ar­beit oder Vo­rer­kran­kungen kön­nen da­zu füh­ren, dass Ver­si­che­rungen ei­nen In­ter­es­sen­ten ab­leh­nen.

Der bes­te Weg, um her­aus­zu­fin­den, bei wel­cher Ge­sell­schaft du zu den bes­ten Be­din­gun­gen / Kon­di­tio­nen die op­ti­ma­le Be­rufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung be­kommst, ist die so­ge­nan­nte a­no­ny­me Ri­si­ko­vo­ran­fra­ge. Ein gro­ßer Vor­teil für dich ist, deine Chan­cen für ei­ne Be­rufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung a­non­ym, al­so oh­ne per­so­n­en­be­zo­gene Da­ten, aus­zu­lo­ten, oh­ne ein­en ne­ga­tiven Ein­trag in die HIS-Wa­gnis­da­tei zu ri­skie­ren. In die­ser zen­tra­len Da­ten­bank tau­schen Ver­si­che­rungen In­for­ma­tionen über Kun­den und In­ter­es­sen­ten aus.

Wenn du da­bei al­les rich­tig ma­chen willst, wen­de dich an dein­e Be­ra­ter:in oder Fra­ge Uns.

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Tipps zur Grund­fä­hig­keits­ver­si­che­rung

Die Ver­sor­gungs­lücke be­schreibt den Un­ter­schied zwi­schen dei­nem ak­tu­el­len Net­to­ein­kom­men und den staat­li­chen Leis­tun­gen, die dir im Fal­le des Ver­lusts wich­ti­ger Grund­fä­hig­kei­ten zu­ste­hen. Sie zeigt dir, wie viel Geld dir fehlt, um dei­nen Le­bens­stan­dard wei­ter­hin zu hal­ten. Rech­ne da­mit, dass du ne­ben dei­nem nor­ma­len Le­bens­be­darf auch lau­fen­de Kos­ten, wie Mie­te, Kre­di­te oder die Bei­trä­ge zur Kran­ken­ver­si­che­rung, de­cken musst. Wäh­le des­halb kei­ne zu nie­dri­ge Ren­te. Gleich­zei­tig prü­fen Ver­si­che­run­gen bei der An­trags­auf­nah­me, dass die Ab­si­che­rung an­ge­mes­sen ist und die ver­ein­bar­ten Leis­tun­gen nicht miss­braucht wer­den kön­nen.

🧮 Versorgungslücke berechnen
  • Ein­schrän­kungs­lo­se rück­wir­kende Leis­tung bei ver­spä­te­ter Mel­dung 

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    Dein An­spruch be­steht ab En­de des Mo­nats, in dem ei­ne Be­ein­träch­tigung der Leis­tungs­fä­hig­keit ein­getre­ten ist.

  • Ver­zicht auf un­üb­li­che Ein­schrän­kungen 

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    Ach­te dar­auf, dass in dem Ver­trag Dei­ner Wahl we­der un­üb­li­che Ein­schrän­kungen, Klau­seln, Mel­de- oder Mit­wir­kungs­pflich­ten noch un­üb­li­che Leis­tungs­aus­schlüs­se ent­hal­ten sind.

  • Zu­mut­ba­re ärzt­li­che An­wei­sun­gen 

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    In dem Ver­trag soll­te die Be­fol­gung von ärzt­li­chen An­ord­nun­gen nicht Vor­aus­set­zung für die An­er­ken­nung dei­ner Leis­tung sein. Aus­ge­nom­men sind der Ein­satz von Hilfs­mit­teln des tägli­chen Le­bens (z. B. Ver­wen­dung von Pro­the­sen, Seh- und Hör­hil­fen) so­wie Heil­be­hand­lun­gen, die ge­fahr­los und nicht mit be­son­de­ren Schmerz­en ver­bun­den sind und si­che­re Aus­sicht auf Bes­se­rung des Ge­sund­heits­zu­stands bie­ten. Dei­ne Ver­si­che­rung soll­te an­er­ken­nen, wenn du wei­tere ärzt­lich an­ge­ord­nete, in­be­son­dere op­era­tive Be­hand­lungs­maß­nah­men zur Hei­lung oder Min­de­rung der Be­ein­träch­tigung nicht durch­füh­ren las­sen möch­test.

  • Mel­de­pflich­tver­zicht bei ge­sund­heit­li­chen Ver­bes­se­rungen 

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    Nur wenn dei­ne Be­ein­träch­tigung voll­stän­dig ent­fällt und du dei­ne Grund­fä­hig­keit wie­der er­langt hast, be­steht ei­ne Mel­de­pflich­t.

  • Die Op­ti­on des Ar­beits­un­fä­hig­keits-Schutzes (AU-Schutz) aus­wäh­len 

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    Das ist ein zu­sätz­li­cher Baus­tein, der dir un­ab­hän­gig von der Be­rufs­un­fä­hig­keit schon ei­ne Leis­tung ge­währt, wenn du ei­nen ver­ein­barten Zeit­raum, z. B. sechs Mo­nate, un­un­ter­bro­chen we­gen der­sel­ben Krank­heit krank­ge­schrie­ben bist und ei­ne lü­cken­lo­se Ar­beits­un­fä­hig­keits­be­schei­nigung vor­wei­sen kannst.
    Bei­spie­le aus dem All­tag für ei­ne Ar­beits­un­fä­hig­keit sind Krebs­er­kran­kun­gen, psy­chi­sche Er­kran­kun­gen wie z. B. Bur­nout, Sport­un­fäl­le mit an­schlie­ßen­der Re­ha, Knie- und Wir­bel­säu­len­er­kran­kun­gen, Herz­in­farkt oder Schlag­an­fall, die nicht im­mer zu ei­ner Grund­fä­hig­keits­ver­siche­rung (GF) führen. Ei­ne Leis­tungs­prü­fung zur Grund­fä­hig­keit kann pa­ral­lel lau­fen und geht ggf. lü­cken­los vom AU-Schutz in die GF-Ren­te über.

  • Be­schleu­ni­gung der Ri­siko- oder Leis­tungs­prü­fung durch Be­ant­wor­tung der Ge­sund­heits­fra­gen mit­tel­s Te­le­fon­in­ter­view

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    Ei­ne schnel­le und un­kom­pli­zier­te Be­ar­bei­tung sorgt da­für, dass du we­nig zu­sätz­li­che Zeit auf­wen­den brauchst und schnel­l dei­nen Schutz "ge­nie­ßen" kannst.

  • Leis­tung bei Ver­geh­en im Stra­ßen­ver­kehr

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    Bei fahr­lässi­gen und grob fahr­lässi­gen Ver­stö­ßen so­wie bei al­len Ord­nungs­wid­rig­kei­ten im Stra­ßen­ver­kehr wird ge­leis­tet.

  • Leis­tung bei Fahrt­ver­an­stal­tun­gen mit Kfz

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    Dei­ner Ver­trag soll­te kei­nen Aus­schluss ent­hal­ten, wenn der Ver­si­che­rungs­fall durch pri­va­te Fahrt­ver­an­stal­tun­gen mit Kfz, bei de­nen es auf die Er­zie­lung ei­ner Höchst­ge­schwin­dig­keit an­kommt (z. B. Fah­ren auf ei­ner Renn­stre­cke), ver­ur­sacht wird.

  • Wech­sel­op­ti­on zur Be­rufs­un­fä­hig­keits­ver­siche­rung

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    Dei­ner Ver­trag soll­te zum Be­rufs­start, je­den­falls aber bis zum 31. Ge­burts­tag, ei­nen Wech­sel zur Be­rufs­un­fä­hig­keits­ver­siche­rung oh­ne er­neu­te Ge­sund­heits­prü­fung zu­las­sen.

  • Ver­ständ­li­che und Ver­braucher­freund­li­che For­mu­lie­rung der Grund­fä­hig­kei­ten 

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    Zum Bei­spiel Grund­fä­hig­keit „Ge­hen“: 

    Wenn du durch ei­nen Un­fall oder ei­ne Er­kran­kung nicht mehr ei­ne Stre­cke von 400 Me­ter ge­hen kannst, er­hältst du dei­ne GF-Ren­te. Al­ler­dings un­ter­schei­det sich die­se Grund­fä­hig­keit im De­tail bei den Ver­si­che­rungen stark. So kann z. B. ei­ne Pau­se von bis zu ei­ner Mi­nute bei ei­nigen Ver­si­che­rungen zu­läs­sig sein. Wenn du al­so nur noch 300 Me­ter ge­hen kannst, dann al­ler­dings nach ei­ner Mi­nute Pau­se die res­ti­lichen 100 Me­ter zu­rück­le­gen kannst, be­kommst du kei­ne Leis­tung. Ei­ne Ver­braucher­freund­li­che For­mu­lie­rung wäre „400 Me­ter oh­ne Pau­se“.

Grund­sätz­lich er­höht ei­ne Nach­ver­si­che­rungs­ga­ran­tie dei­ne GF-Ren­te bei be­son­de­ren Le­bens­ereig­nis­sen (z. B. ho­he Ge­halts­stei­ge­rung­en, Ab­schluss dei­nes Stu­di­ums, Hei­rat, Schei­dung, Ge­burt oder Haus­bau) oh­ne wei­te­re Ge­sund­heits­prü­fung. Zu­sätz­lich soll­te ei­ne ereig­nis­un­ab­hän­gi­ge Nach­ver­si­che­rungs­ga­ran­tie nach ver­trag­lich zu­ge­sicher­ten Zeit­punk­ten ver­ein­bart sein.  

Die Dy­na­mik er­mög­licht dir den Aus­gleich der In­fla­ti­on, was bei ei­nem Ver­trag mit lan­ger Lauf­zeit durch­aus sinn­voll ist. Durch die jähr­li­che Bei­trags­an­pas­sung steigt na­tür­lich auch dei­ne ver­si­cher­te Ren­te oh­ne er­neu­te Ge­sund­heits­prü­fung. Die Bei­trags­dy­na­mik kannst du nur am An­fang ab­schlie­ßen und je­der­zeit wie­der ent­fer­nen.  

Wenn du ei­ne Grund­fä­hig­keits­ver­si­che­rung be­an­tragst, musst du um­fang­rei­che Ge­sund­heits­fra­gen be­ant­wor­ten. Du darfst un­ter kei­nen Um­stän­den fal­sche oder un­voll­stän­di­ge An­ga­ben zu Vo­rer­kran­kungen oder dei­nem ak­tu­el­len Ge­sund­heits­zu­stand ma­chen. Wenn du ei­ne Grund­fä­hig­keits­ver­si­che­rung be­an­tragst, musst du um­fang­rei­che Ge­sund­heits­fra­gen be­ant­wor­ten. Du darfst un­ter kei­nen Um­stän­den fal­sche oder un­voll­stän­di­ge An­ga­ben zu Vo­rer­kran­kungen oder dei­nem ak­tu­el­len Ge­sund­heits­zu­stand ma­chen.  

Ei­ne Grund­fä­hig­keits­ver­si­che­rung ab­zu­schlie­ßen, ist nicht im­mer ganz ein­fach. Die Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men ver­su­chen ein­zu­schät­zen, wie wahr­schein­lich es ist, dass je­mand tat­säch­lich Grund­fä­hig­kei­ten ver­liert. Ri­si­ko­fak­to­ren wie ein ri­san­tes Hob­by, schwe­re kör­per­li­che Ar­beit oder Vo­rer­kran­kungen kön­nen da­zu füh­ren, dass Ver­si­che­rungen ei­nen In­ter­es­sen­ten ab­leh­nen.

Der bes­te Weg, um her­aus­zu­fin­den, bei wel­cher Ge­sell­schaft du zu den bes­ten Be­din­gun­gen / Kon­di­tio­nen die op­ti­male Ver­si­che­rung be­kommst, ist die so­ge­nann­te ano­ny­me Ri­si­ko­vor­an­fra­ge. Ein gro­ßer Vor­teil für dich ist, deine Chan­cen für ei­ne Ver­si­che­rung an­onym, al­so oh­ne per­so­nen­be­zo­gene Da­ten, aus­zu­lo­ten, oh­ne ei­nen ne­ga­ti­ven Ein­trag in die HIS-Wa­gnis­da­tei zu ri­ski­ern. In die­ser zen­tra­len Da­ten­bank tau­schen Ver­si­che­rungen In­for­ma­ti­onen über Kun­den und In­ter­es­sen­te aus.

Wenn du da­bei al­les rich­tig ma­chen willst, wen­de dich an dein­e Be­ra­ter:in oder Fra­ge Uns.

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Durch ei­ne Be­ra­ter:in ent­ste­hen kei­ne wei­te­ren Kos­ten ge­gen­über ei­nem On­line-Ab­schluss oder ei­nem Ab­schluss oh­ne Be­ra­tung. Dar­über hin­aus nutzt du die Er­fah­rung dei­ner Be­ra­ter:in, um un­nö­tige Feh­ler zu ver­mei­den. So sparst du dir Zeit und Ner­ven.

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Tipps zur Un­fall­ver­si­che­rung

Die Grund­sum­me ist der ver­trag­lich ver­ein­bar­te Be­trag dei­ner Un­fall­ver­si­che­rung. Die tat­säch­lich aus­ge­zahl­te In­va­li­täts­sum­me hängt vom fest­ge­stell­ten In­va­li­täts­grad ab. Bei 100 % In­va­li­tät ent­spricht sie der ma­xi­ma­len Aus­zah­lung (un­ter Be­rück­sich­tigung von Pro­gres­sion, falls ver­ein­bart).

Be­spiel:
Grund­sum­me: 100.000 € ohne Pro­gres­sion:

  • Fest­ge­stell­ter In­va­li­täts­grad: 50 % → Aus­zah­lung: 50.000 €

  • Fest­ge­stell­ter In­va­li­täts­grad: 100 % → Aus­zah­lung: 100.000 €

Grund­sum­me: 100.000 € mit 350 % Pro­gres­sion:

  • Fest­ge­stell­ter In­va­li­täts­grad: 50 % → Aus­zah­lung: 100.000 € × 50 % × 3,5 = 100.000 €*1

  • Fest­ge­stell­ter In­va­li­täts­grad: 100 % → Aus­zah­lung: 100.000 € × 3,5 = 350.000 €

Die Wahl der Grund­sum­me soll­te so er­fol­gen, dass selbst bei vol­ler In­va­li­tät die fi­nan­zi­el­len Fol­gen ei­nes Un­falls ab­ge­deckt sind. Tipp 5 hilft dir, die an­ge­mes­sene Hö­he al­ters­gerecht zu er­mit­teln.

🧮 Summe berechnen

Die Pro­gres­sion er­höht die Aus­zah­lung bei schwe­ren In­va­li­di­tä­ten über­pro­por­ti­o­nal (ty­pisch: 225 %, 350 %, 500 %).

⚠️ Ach­tung: Ei­ne sehr hohe Pro­gres­sion kann at­trak­tiv klin­gen, weil die Aus­zah­lung bei 100 % In­va­li­tät sehr hoch er­scheint. Häu­fig ist je­doch die Grund­sum­me nied­rig, so­dass bei klei­ne­ren Un­fäl­len deut­lich we­niger aus­ge­zahlt wird. Prü­fe al­so ge­nau, wie Grund­sum­me und Pro­gres­sion zu­sam­men­wir­ken, da­mit auch leich­te­re In­va­li­tä­ten an­ge­mes­sen ab­ge­deckt sind.

Die Hö­he der Ab­si­che­rung hängt von dei­nem Ein­kom­men, fi­nan­zi­el­len Ver­pflich­tun­gen (z. B. Kre­di­te, Fa­mi­lie) und an­de­ren Vor­sor­ge­l­ö­sun­gen ab. Pla­ne dei­ne Ver­si­che­rung so, dass tat­säch­li­che Un­fall­fol­gen aus­rei­chend ab­ge­deckt sind, nicht nur die Kos­ten der Po­li­ce.

Die Glie­der­taxe legt fest, wie stark ein­zel­ne Kör­per­tei­le oder Funk­ti­o­nen be­wer­tet wer­den.

  • Bei­spiel: Ver­lust ei­nes Au­ges → 50 % In­va­lid­i­tät, Ver­lust bei­der Au­gen → 100 % In­va­lid­i­tät.

  • Prü­fe, ob die Glie­der­taxe re­a­lis­tisch ist und al­le wich­ti­gen Kör­per­tei­le ab­deckt. Ei­ne gut ab­ge­stimm­te Glie­der­taxe stellt si­cher, dass auch Teil­in­va­lid­i­tä­ten fair ent­schä­digt wer­den.

Um die In­va­lid­i­täts­sum­me al­ters­ge­recht zu pla­nen, kannst du fol­gen­de Faus­t­for­mel ver­wen­den:

  • 20 Jah­re: 7× Jah­res­brut­to­ein­kom­men

  • 30 Jah­re: 6× Jah­res­brut­to­ein­kom­men

  • 40 Jah­re: 5× Jah­res­brut­to­ein­kom­men

  • 50 Jah­re: 4× Jah­res­brut­to­ein­kom­men

Bei­spiel: Mit 30 Jah­ren und ei­nem Brut­to­jah­res­ein­kom­men von 50.000 € emp­fiehlt sich ei­ne Ver­si­che­rungs­sum­me von 300.000 € für 100 % In­va­lid­i­tät. Die­se For­mel ver­bin­det Grund­sum­me, Al­ter und Ein­kom­mens­hö­he, um ei­ne re­a­lis­tische Ab­si­che­rung für schwe­re Un­fäl­le zu ge­währ­leis­ten.

🧮 Summe berechnen

Ei­ne dy­na­mi­sche An­pas­sung sorgt da­für, dass die Ver­si­che­rungs­sum­me mit dei­nem Ein­kom­men steigt, oh­ne er­neu­te Ge­sund­heits­prü­fung. Das schützt vor In­fla­tion und stellt si­cher, dass die Ab­si­che­rung im Lau­fe der Zeit an­ge­mes­sen bleibt. Ge­rade bei Ein­kom­mens­stei­ge­rungen ist ei­ne Dy­na­mik sinn­voll, weil vie­le Men­schen ver­ges­sen, ihre Un­fall­ver­si­che­rung selbst an­zu­pas­sen.

Wich­tige Punk­te, auf die du ach­ten soll­test:

  • Un­fall durch Be­wusst­sein­stö­rungen: Ab­si­che­rung bei Ohn­macht, epi­lep­tischen An­fäl­len, Herz­in­farkt oder Schlag­an­fall.

  • Al­ko­hol oder Me­di­ka­mente: Leis­tung soll­te bis zu de­fi­nier­ten Grenz­wer­ten ge­zahlt wer­den.

  • Mit­wir­kung von Vo­rer­kran­kungen: Min­des­tens 50 %, bes­ser 100 % der Leis­tung trotz Vo­rer­kran­kungen.

  • In­fek­tionen & Ze­cken­biss: Fol­ge­er­kran­kungen durch In­fek­tionen oder In­sek­ten­sti­che (z. B. Bor­re­lio­se) soll­ten ab­ge­deckt sein.

  • Ei­gen­be­we­gung & Kraft­an­stren­gung: Auch Un­fäl­le beim Sport oder beim He­ben schwe­rer Ge­gen­stän­de (z. B. Wir­bel ver­ren­ken) soll­ten ein­ge­schlos­sen sein.

  • Kos­me­ti­sche Ope­ra­tionen: Für Kor­rek­turen nach Un­fall­ver­let­zungen (z. B. Na­se, Haut­trans­plan­ta­tion) zahlt die ge­setz­liche Kran­ken­ver­si­che­rung meist nicht – pri­vate Un­fall­ver­si­che­rung schon.

  • Ber­gungs­kos­ten: Nach Ski­un­fall oder Ber­g­tour soll­ten Ret­tungs­kos­ten über­nom­men wer­den.

  • In­va­lidi­täts­vor­schuss: Bei lau­fen­dem Heil­ver­fah­ren mög­lich.

  • Re­ha­bi­li­ta­ti­ons­leis­tun­gen: Kur­beihilfe, Re­ha-Ma­na­ge­ment und Kos­ten für Um­schu­lung oder The­ra­pien.

Vie­le Un­fäl­le ver­lau­fen glimpf­lich, den­noch kön­nen Zu­satz­leis­tun­gen sehr hilf­reich sein:

  • Schmerz­ens­geld / Gips­geld: Für lei­che Ver­let­zun­gen wie Arm- oder Bein­bruch.

  • Un­fall-Ren­te: Sinn­voll, wenn kei­ne Be­rufs­un­fä­hig­keits-Ab­si­che­rung vor­han­den ist oder Lücken be­ste­hen.

  • To­des­fall­leis­tung: Si­chert An­gehö­rige fi­nan­ziell ab, falls kein aus­rei­chen­der Schutz durch an­dere Po­li­cen be­steht.

  • Kran­ken­haus­tage­geld / Ge­ne­sungs­geld: Über­nimmt Ei­gen­an­teile wäh­rend Kran­ken­haus­auf­ent­hal­ten und un­ter­stützt fi­nan­ziell nach der Ent­las­sung, z. B. für bis zu 750 Tage Ge­ne­sung.

  • Un­fall-Ta­ge­geld: Deckt Ver­dienst­aus­fall, äh­nlich wie Kran­ken­tage­geld in BU oder GFV.

  • Über­gangs­leis­tung: Ka­pi­tal­zah­lung bei schwe­ren Un­fall­fol­gen vor end­gül­tiger In­va­lidi­täts­fest­stel­lung.

  • Hil­fe- und Pfle­ge­leis­tun­gen (As­sis­tance-Bau­stein): Un­ter­stützt im Not­fall durch Fahr­dienst, Ein­kaufs­hil­fe oder Wä­sche­dienst.

Durch ei­ne Be­ra­ter:in ent­ste­hen kei­ne wei­te­ren Kos­ten ge­gen­über ei­nem On­line-Ab­schluss oder ei­nem Ab­schluss oh­ne Be­ra­tung. Dar­über hin­aus nutzt du die Er­fah­rung dei­ner Be­ra­ter:in, um un­nö­tige Feh­ler zu ver­mei­den. So sparst du dir Zeit und Ner­ven.

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FAQs

Will­kom­men in un­serem FAQ-Be­reich zur Ar­beits­kraft­siche­rung! Hier fin­dest du Ant­wor­ten auf die häu­figs­ten Fra­gen, die dir hel­fen, die rich­tige Ent­schei­dung für dei­ne Ar­beits­kraft und Ver­sor­gung zu tref­fen.

Das Kon­zept dient vor­nehm­lich da­zu, sein mo­nat­li­ches Ein­kom­men bei Krank­heit & Un­fall zu er­hal­ten, da­bei un­er­war­te­te fi­nan­zi­el­le Si­tua­ti­o­nen zu meis­tern und da­mit sei­nen er­a­r­bei­te­ten Le­bens­stan­dard zu hal­ten. Zu den wich­tigs­ten Pro­duk­ten zäh­len die Be­rufs­un­fä­hig­keit-, Un­fall- und dem Kran­ken­ta­ge­geld­ver­si­che­rung.

Wie sinn­voll ist ei­ne Be­rufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung? Sehr sinn­voll, da im­mer wie­der die Be­rufs­un­fä­hig­keit ne­ben der Pri­vat­haft­pflicht als wich­tigs­te Ver­si­che­rung ge­nannt wird. Je­doch wird sta­tis­tisch ge­se­hen je­de vier­te Per­son in Deut­sch­land be­rufs­un­fä­hig. Kei­ner er­war­tet oder wünscht sich ei­ne sol­che Si­tua­ti­on im Le­ben, den­noch soll­te das Ein­kom­men wei­ter lau­fen, denn die ge­setz­li­che Ab­si­che­rung reicht hier­für bei wei­tem nicht aus. Wenn ei­nem sei­ne Haup­t­ein­nah­me­quel­le aus ge­sund­heit­li­chen Grün­den weg­fällt, kann die fi­nan­zi­el­le Exis­tenz be­droht sein.

Wie sinn­voll ist ei­ne Grund­fä­hig­keits­ver­si­che­rung? Sehr sinn­voll, da die Ver­si­che­rung un­ab­hän­gig von dei­nem Be­ruf und Ein­kom­men im­mer wei­ter zahlt, so­fern du ei­ne Grund­fä­hig­keit ver­lo­ren hast. Kei­ner er­war­tet oder wünscht sich ei­ne sol­che Si­tua­ti­on im Le­ben, den­noch soll­te das Ein­kom­men wei­ter lau­fen, denn die ge­setz­li­che Ab­si­che­rung reicht hier­für bei wei­tem nicht aus. Wenn ei­nem sei­ne Haup­t­ein­nah­me­quel­le aus ge­sund­heit­li­chen Grün­den weg­fällt, kann die fi­nan­zi­el­le Exis­tenz be­droht sein.

Wie sinn­voll ist ei­ne Un­fall­ver­si­che­rung? Ei­ne klei­ne Un­acht­sam­keit und schon ist es pas­siert. Ihr Le­ben ist un­vor­her­seh­bar auf den Kopf ge­stellt. Da die Mehr­heit al­ler Un­fäl­le in der Frei­zeit oder im pri­va­ten Haus­halt sich er­eig­nen, ist ei­ne pri­va­te Un­fall­ver­si­che­rung ist nicht nur für ak­ti­ve Men­schen wich­tig. Wich­tig zu wis­sen: Die ge­setz­li­chen Un­fall­ver­si­che­rung deckt nur Un­fäl­le wäh­rend der Ar­beits- oder Schul­zeit so­wie auf dem di­rek­ten Hin- und Rü­ck­weg ab­si­chert ab.

Wie sinn­voll ist bei­des? So­fern bei­de Ver­si­che­run­gen op­ti­mal auf­ein­an­der ab­ge­stimmt sind, ist es für dich oh­ne wei­te­res sinn­voll, bei­des zu wäh­len. Die Be­rufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung si­chert das mo­nat­li­che Ein­kom­men ab. Die Un­fall­ver­si­che­rung zahlt bei Un­fäl­len vor­ran­gig ei­ne gro­ße Ka­pi­tal­leis­tung. Ei­ne op­ti­ma­le Kon­stel­la­ti­on bie­tet ein Kon­zept zur Ab­si­che­rung dei­ner Ar­beits­kraft.

Be­vor du einen kon­kre­ten An­trag stellst, soll­test du vor­her ei­ne an­ony­mi­sier­te Vor­an­fra­ge stel­len. Nur so kann si­cher­ge­stellt wer­den, dass dein per­so­na­li­sier­ter Ver­si­che­rungs­schutz zu ei­nem be­stimm­ten Bei­trag ab­ge­schlos­sen wer­den kann und es kei­ne un­lieb­sa­men Über­ra­schun­gen gibt. Zu­sätz­lich bleibt der Weg für An­trä­ge bei an­de­ren Ge­sell­schaf­ten of­fen, die dei­ne in­di­vi­du­el­le Si­tua­ti­on viel­leicht an­ders be­ur­tei­len.

Je jün­ger du bist, des­to wahr­schein­li­cher bist du auch ge­sund. Al­so ist ei­ne früh­zei­ti­ge Ver­si­che­rung sehr sinn­voll. Zu­sätz­lich gilt die Re­gel: Je jün­ger du bist, des­to güns­ti­ger ist der Be­trag.

Ja, in den meis­ten Fäl­len schon. Ei­ne Un­fall­ver­si­che­rung zahlt nur, wenn ei­ne dau­e­r­haf­te ge­sund­heit­li­che Be­ein­träch­ti­gung durch einen Un­fall ent­steht. Meist er­folgt die Leis­tung als ein­ma­li­ge Ka­pi­ta­l­zah­lung oder als Un­fall­ren­te. Die meis­ten Fäl­le von Be­rufs­un­fä­hig­keit ent­ste­hen je­doch nicht durch Un­fäl­le, son­dern durch Krank­hei­ten wie psy­chi­sche Er­kran­kun­gen, Rü­cken­lei­den oder Krebs. Ei­ne Be­rufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung (BUV) zahlt ei­ne mo­nat­li­che Ren­te, wenn du dei­nen zu­letzt aus­ge­üb­ten Be­ruf aus ge­sund­heit­li­chen Grün­den vor­aus­sicht­lich min­des­tens 6 Mo­na­te lang zu min­des­tens 50 % nicht mehr aus­üben kannst.

Fa­zit: Un­fall­ver­si­che­rung = Schutz bei Un­fall­fol­gen. Be­rufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung = Ab­si­che­rung dei­ner Ar­beits­kraft (Ein­kom­men). Bei­des kann sich sinn­voll er­gän­zen. Ei­ne Grund­fä­hig­keits­ver­si­che­rung ist ei­ne Al­ter­na­ti­ve, wenn ei­ne BU nicht mög­lich oder zu teu­er ist. Sie zahlt al­ler­dings nur, wenn be­stimm­te Fä­hig­kei­ten (z. B. Se­hen, Ge­hen, Spre­chen) ver­lo­ren ge­hen.

Hier wird die BU mit ei­ner Ba­sis­ren­te (Rü­rup-Ren­te) kom­bi­niert. Das be­deu­tet:

  • Der Bei­trag zur BU wird steu­er­lich über die Ba­sis­ren­te be­rück­sich­tigt.

  • Bei­trä­ge sind im Rah­men der Al­ters­vor­sor­ge steu­er­lich ab­setz­bar.

  • Die BU-Ren­te wird im Leis­tungs­fall je­doch wie ei­ne Ren­te ver­steu­ert.

Vor­tei­le:

  • steu­er­li­che Ab­setz­bar­keit der Bei­trä­ge

  • in­ter­es­sant für Selbst­stän­di­ge oder Gut­ver­die­ner

Nach­tei­le:

  • ge­rin­ge­re Fle­xi­bi­li­tät

  • BU nicht se­pa­rat künd­bar oh­ne Aus­wir­kun­gen auf den Ver­trag

  • Ren­ten­zah­lung im Leis­tungs­fall steu­er­pflich­tig

Bei ei­ner BUZ ist die BU an ei­ne an­de­re Ver­si­che­rung ge­kop­pelt, meist:

  • Ren­ten­ver­si­che­rung

  • Ba­sis­ren­te

  • be­trieb­li­che Al­ters­vor­sor­ge

Vor­tei­le:

  • oft güns­ti­ger als zwei ge­trenn­te Ver­trä­ge

  • Bei­trä­ge kön­nen steu­er­lich ge­för­dert sein (z. B. bAV oder Rü­rup)

Nach­tei­le:

  • we­ni­ger fle­xi­bel

  • Kün­di­gung oder Än­de­rung der Haupt­ver­si­che­rung be­ein­flusst auch den BU-Schutz

Vie­le Ex­per­ten emp­feh­len des­halb ei­ne selbst­stän­di­ge BU, weil sie un­ab­hän­gig bleibt.

Das kann sinn­voll sein. Der Grund: Bei ei­ner Leis­tungs­prü­fung kann es zu Strei­tig­kei­ten mit dem Ver­si­che­rer kom­men (z. B. An­er­ken­nung der Be­rufs­un­fä­hig­keit). Ei­ne Rechts­schutz­ver­si­che­rung mit Bau­stein Ver­trags­recht kann dann hel­fen, Kos­ten für An­wäl­te oder Ver­fah­ren zu über­neh­men.

Wich­tig: Rechts­schutz vor Ver­trags­ab­schluss der BU ab­schlie­ßen.

In vie­len Fäl­len ja. Die Dy­na­mik er­höht dei­ne ver­si­cher­te Ren­te / In­va­li­di­täts­leis­tung au­to­ma­tisch je­des Jahr (z. B. um 2–5 %) – je nach Ver­si­che­rung un­ter­schied­lich. Das ist sinn­voll, weil In­fla­ti­on die Kauf­kraft re­du­ziert und das Ein­kom­men im Lau­fe des Le­bens oft steigt. Ei­ne Dy­na­mik sorgt da­für, dass dei­ne Ab­si­che­rung mit dei­nem Le­bens­stan­dard wächst.
Wich­tig: Ei­ne Dy­na­mik ist in der Re­gel wi­der­spruch­bar. Wenn es fi­nan­zi­ell ein­mal nicht passt, kannst du sie tem­po­rär pau­sie­ren oder ab­leh­nen.

Ja. Du kannst der Bei­trags­dy­na­mik mehr­mals wi­der­spre­chen. Wenn du sie je­doch drei­mal hin­ter­ein­an­der ab­lehnst, ent­fällt die Dy­na­mik dau­er­haft aus dem Ver­trag. Lehnst du sie zum Bei­spiel zwei­mal ab und nimmst sie im drit­ten Jahr wie­der an, bleibt sie im Ver­trag er­hal­ten.

Es gibt drei ty­pi­sche Mög­lich­kei­ten:

  1. Nach­ver­si­che­rungs­ga­ran­tie – Er­hö­hung oh­ne neue Ge­sund­heits­prü­fung bei Er­eig­nis­sen wie:

    • Ge­halts­er­hö­hung

    • Hei­rat

    • Ge­burt ei­nes Kin­des

    • Im­mo­bi­li­en­kauf

    • 10 % Gehaltserhöhung

  2. Dy­na­mik – Au­to­ma­ti­sche jähr­li­che Er­hö­hung.

  3. Neu­er BU-Ver­trag, wenn kei­ne An­pas­sungs­op­ti­o­nen vor­han­den sind.

    Nach­teil:

    • er­neu­te Ge­sund­heits­prü­fung

    • hö­he­res Ein­tritts­al­ter → hö­he­re Bei­trä­ge

In der Re­gel nein, wenn du ei­ne klas­si­sche BU hast. Ent­schei­dend ist der zu­letzt aus­ge­üb­te Be­ruf bei Ver­trags­ab­schluss. Die Ri­si­koein­stu­fung bleibt nor­ma­le­r­wei­se be­ste­hen.

Ja, das ist sehr emp­feh­lens­wert.

Grün­de:

  1. Ärz­te do­ku­men­tie­ren Dia­gno­sen manch­mal an­ders als Pa­ti­en­ten sie er­in­nern.

  2. Falsche oder ver­ges­se­ne An­ga­ben kön­nen spä­ter zu Pro­ble­men füh­ren.

  3. Ver­si­che­rer prü­fen im Leis­tungs­fall häu­fig die Kran­ke­n­ak­te.

Emp­foh­le­ne Un­ter­la­gen:

  • Pa­ti­en­te­n­ak­te vom Haus­a­rzt

  • Ab­rech­nungs­da­ten der Kran­ken­kas­se

  • Arzt­be­rich­te von Fach­ärz­ten

So kannst du Ge­sund­heits­fra­gen voll­stän­dig und kor­rekt be­ant­wor­ten.

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* Ge­schäfts­zei­ten mit dei­ner An­sprech­part­ne­rin ab­spre­chen. 😁

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Constantin Goltsche

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Fußnoten

*1 Der Pro­gres­sions­ver­lauf ist an­hän­gig vom Ver­si­che­rungs­an­bie­ter und Tarif.